Oldenburg. Schon die alten Römer zeigten sich von der Schönheit der Opale fasziniert. „In ihnen wirst Du das Lebensfeuer des Rubins sehen, das siegreiche Purpur des Amethysten, das Seegrün des Smaragds, alles glitzert in einer unglaublichen Mischung von Licht", heißt es in Aufzeichnungen, die aus der Zeit um 200 vor Christi stammen.

 

Und genau diese bewundernden Worte bringen das zum Ausdruck, was den Opal so einzigartig macht. Schon die Menschen im Altertum verehrten ihn – Griechen, Römer und Araber trugen ihn als Glücksstein und schrieben ihm magische Kräfte zu.

Wissenschaftlich betrachtet hat das Zauberhafte dieser Edelsteine dagegen ganz nüchterne Gründe. Bei 20.000 – facher Vergrößerung werden sie erkennbar: Eingelagert in Kieselmasse entstehen an kleinen Kügelchen aus dem Mineral Cristobalit Reflexions- und Interferenzerscheinungen. Diese Kieselmasse ist dabei im Laufe der letzten 140 Millionen Jahre in Felsspalten akkumuliert und unter großem Druck schließlich zum Opal erstarrt.

 

Wahre Schätze, die die faszinierende und abenteuerliche Landschaft der australischen Outbacks freigegeben hat sind hier vom Rohstein und den Sammlerraritäten bis hin zu den verschiedensten Schliff- und Qualitätsformen zu bewundern – helle Opale aus Südaustralien, Boulderopale und Yowah-Nüsse aus Queensland und geheimnisvolle Schwarzopale aus der Region um Lightning Ridge.

 

Wenn Christoph Kalthaus nicht gerade in Australien in den Mienen nach Opalen schürft geht er mit seinem Sohn Felix auf Opalfeuer-Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. In diesem Jahr macht er zum ersten Mal  Halt in der Huntestadt im Domizil vom befreundeten Goldschmiedemeister Andreas Speckmann wo er rund 1000 Opale präsentiert. Große, kleine, in allen Farben, die man sich nur vorstellen kann. „Und kein Stein gleicht dem anderen“, sagt der Opalschürfer, der seinen Job, bei dem er zwischen Australien und Europa pendelt, schon seit über 20 Jahren macht. Für Kalthaus ist das eigenhändige Schürfen und Schleifen der Opale nicht nur ein Job, „Ich bin opalsüchtig“ verrät der 51-Jährige. Wie und wo Experten den Stein finden und ans Tageslicht befördern erläutert der Opalexperte während der gesamten Ausstellung, steht Rede und Antwort, erzählt von der abenteuerlichen Suche in den australischen Minen und der schwierigen Gewinnung der Rohsteine, die geschliffen zu den kostbarsten Edelsteinen gehören.

 

In Goldschmiedemeister und Opal-Fan Andreas Speckmann hat Christoph Kalthaus einen Geschäftspartner ausgewählt, der sein filigranes Handwerk mit gleicher Leidenschaft betreibt. Speckmann und Kalthaus bilden hierbei eine perfekte Symbiose. Kalthaus liefert mit jedem Opal ein „einzigartiges Gesicht“, welches man kein 2. Mal findet und Speckmann bringt es mit seinem Team in maßgeschneiderter Form als Anhänger, Ohrschmuck, Ring, Manschettenknopf oder Armreif zur Geltung.

 

Zu sehen ist die Ausstellung-  Die Welt der Opale - Australiens Feuer zu Gast in Oldenburg             

vom 27. – 29.4.18 in der Goldschmiede Speckmann – Achternstraße 41

 

Öffnungszeiten am Freitag und Samstag von 10 – 18.00 Uhr und am Sonntag von 11 – 16.00 Uhr

Werke von Peter Speckmann

18. Mai - 21. Mai 2017

Impressionen der Ausstellung

Telefon: 0441 – 15 153
Fax.:     0441 – 17 763
E-Mail:
info@goldschmiede-speckmann.de

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Wir waren natürlich auch wieder dabei!